Projekt 22: ARmob – Antike Realität mobil erleben

öffentlicher Projektträger:

 

Universität Trier

Fachbereiche Archäologie und Geoinformatik

Kooperationsprojekt:

in der BRD:         LAG Erbeskopf
                             LAG Bitburg-Prüm
                             LAG Mosel
                             LAG Moselfranken
                             LAG Vulkaneifel

in Luxemburg:   LAG Miselerland 
                             LAG Regioun Mellerdall
                             LAG Letzebuerg West  

Inhalt:

Die „Augmented Reality“ stellt eine neue Visualisierungstechnik dar, welche mit Hilfe leistungsstarker Soft- und Hardware Realität und Computergrafiken so darstellt, dass in Echtzeit ein neues homogenes und realistiches Bild entsteht. Diese Technik eignet sich hervorragend zur Visualisierung des keltischen und römischen Erbes, ohne zuvor bauliche Maßnahmen umgesetzt zu haben. Mittels einer Internet-App werden Gebäude und Anlagen dreidimensional in der aktuellen Landschaft dargestellt. Hierdurch eröffnen sich ganz neue touristische Vermarktungspotenziale. ARmob ist ein Musterbeispiel dafür, wie sich bei hoher Kosteneffizienz eine Fülle interessanter Nutzungsmöglichkeiten mit positiven Effekten auf Tourismus und Wirtschaft erreichen lassen.

Maßnahme:

Programmierarbeiten:

  • Darstellung von 105 Modellen historischer Stätten,
    davon 81 in RLP, 24 in Luxemburg = 77,14 % RLP – 22,86 % Luxemburg
  • Beteiligung: BRD 16 Gemeinden = 31 Orte, Lux: 16 Gemeinden = 17 Orte
  • Integration der mit Augmented Reality-Technik vollständig rekonstruierten Bauwerke in die aktuelle Landschaft und Umgebung
  • 360-Grad-Darstellung, um Einblicke aus allen Richtungen zu ermöglichen

Ziel:

  • Verbesserung der Tourististischen Infrastruktur
  • Angebot an historisch besonders Interessierte, sich vorab im Internet im ARmob-Portal ausführlich zu informieren und dann vor Ort das visuelle Erlebnis mit dem Gelesenen verbinden.
  • Angebot an Spontanbesucher sich die App an Ort und Stelle über einen QR-Code auf ihr Handy zu laden.

Umsetzung:

März 2017 bis November 2019

Gesamtinvestition:

 1.212.472,77 € netto

(laut Förderantrag, Gesamt: BRD und Luxemburg)

Zuwendungsfähig:

935.336,13 € netto

                                    277.136,64 € netto

= Anteil Rheinland-Pfalz

= Anteil Luxemburg

Zuwendungssatz:

100 %

Gesamt-Zuschuss:

                                 935.336,13 €  netto

 davon:   701.502,10 € EU-ELER-Mittel
                233.834,03 € Landesmittel (FLLE)